Richtig lüften senkt die Heizkosten – So geht's
Aus Stadtwiki Strausberg
Ein häufiger Fehler bei der Laibungsdämmung ist das Vernachlässigen des unteren Bereichs. Die Fensterbank ist eine klassische Wärmebrücke, gerade wenn sie aus Beton oder Naturstein besteht. Hier hilft es, die Laibung bis zur Unterkante der Bank zu dämmen und den Spalt zwischen Bank und Mauerwerk mit einem dauerelastischen Dichtstoff zu schließen. Zusätzlich kann man ein dünnes Dämmband unter die Bank legen, bevor man sie neu einsetzt. Wenn die Fensterbank bereits montiert ist, genügt das Abdichten von außen, sofern der Zugang möglich ist.
Ein häufiger Fehler ist, den Raumteiler als reines Deko-Element zu behandeln, ohne die Funktion zu überdenken. Wenn Sie beispielsweise eine Essecke vom Sofa trennen möchten, reicht ein niedriges Sideboard oft völlig aus, während ein hohes Regal die Sichtachse unnötig unterbricht. Messen Sie vor dem Kauf die genauen Höhen und Tiefen ab und skizzieren Sie die Aufstellung im Grundriss. Bedenken Sie auch, dass der Raumteiler nicht direkt vor einer Tür oder einem Fenster stehen sollte – das wirkt nicht nur unangenehm, sondern kann auch die Luftzirkulation stören.
Rollladenkasten öffnen und Hohlräume verfüllen Der Rollladenkasten ist im Altbau oft ein massiver Hohlraum, der ungedämmt bleibt. Um ihn zu dämmen, muss die äußere Verkleidung vorsichtig geöffnet werden – meist sind das Klappen oder abgeschraubte Bleche. Achtung: Vor dem Öffnen den Rollladen vollständig hochfahren und den Gurt oder Motor vom Antrieb lösen, damit nichts verkantet. Im Inneren finden sich häufig alte Holzreste oder lose Mineralwolle, die entfernt werden sollten. Als Dämmmaterial eignen sich komprimierbare Mineralwolle oder spezielle Dämmkissen, die sich dem Raum anpassen. Wichtig ist, die Dämmung nicht zu stark zu pressen – sie muss ihre Luftschicht behalten, um zu wirken. Zusätzlich sollten alle Fugen zwischen Kasten und Mauerwerk mit einem dauerelastischen Dichtstoff abgeklebt werden, bevor die Verkleidung wieder montiert wird.
Wer die Fensterlaibung innen dämmt, muss an die Dampfbremse denken. Wenn der Raum feucht ist und die Dämmung diffusionsoffen bleibt, gelangt Wasserdampf in die kalte Wand und kondensiert dort. Eine einfache Kunststofffolie als Dampfbremse ist jedoch im Altbau oft kontraproduktiv, weil die Bausubstanz sonst nicht mehr trocknen kann. Besser sind sogenannte feuchteadaptive Folien, die im Winter dampfbremsend und im Sommer dampfdurchlässig wirken. Diese Folie wird lückenlos auf der warmen Seite angebracht, mit verklebten Stößen, bevor der Endputz aufgetragen wird. Nur so bleibt die Konstruktion auf Dauer schimmelfrei.
Große, offene Wohnflächen gelten als luxuriös, bringen aber oft das Problem mit sich, dass sie ungemütlich wirken oder die Funktionen wie Essen, Arbeiten und Entspannen zu stark verschwimmen. Ein Raumteiler schafft hier Abhilfe, ohne dass Sie Wände einziehen oder bauliche Veränderungen vornehmen müssen. Damit die Lösung jedoch nicht wie ein Fremdkörper wirkt, sollten Sie die Auswahl und Platzierung bewusst planen. Entscheidend ist, dass der Raumteiler den Raum nicht einengt, sondern ihn strukturiert und ihm eine klare Ordnung gibt.
Bei der Fensterlaibung geht es vor allem um die seitlichen und oberen Flächen rund um das Fenster. Hier gibt es zwei Szenarien: Entweder ist die Laibung unverputzt und weist Fugen auf, oder sie ist bereits verputzt, aber kalt. Im ersten Fall füllt man tiefere Löcher mit Mineralmörtel oder PU-Schaum, spart aber das Abdichten mit Kompriband nicht ein. Ein typischer Fehler ist, das Fenster selbst mit Dämmstoff zu überdecken – das verhindert die Bedienung und schafft Kältebrücken am Rahmen. Besser ist es, einen schmalen Streifen Dämmung direkt an den Rahmen anzubringen und danach mit einem glatten Putz abzuschließen. Oberhalb des Fensters sollte die Dämmung mindestens bis zur Sturzunterkante reichen, um die kritische Ecke zu schließen.
In Altbauten ist der Schallschutz oft mangelhaft. Trittschall von oben und Stimmen durch Wände stören den Alltag. Eine nachträgliche Dämmung ist möglich, aber kein simples Anbringen von Platten. Entscheidend ist die Masse, die Entkopplung und die fachgerechte Ausführung. Planen Sie die Maßnahmen in Etappen, beginnend mit der Decke, da diese am stärksten störend wirkt.
Wichtigste Regeln: Masse statt teurer Spezialmaterialien Für die Wanddämmung reicht meist eine Vorsatzschale aus Holz- oder Metallständern, gefüllt mit Mineralfaserdämmstoff (keine EPS-Platten, diese bringen kaum Schallschutz). Die Beplankung erfolgt mit zwei Lagen Gipskarton; die erste Lage verschrauben Sie, die zweite kleben und verschrauben Sie versetzt – so entsteht eine steife, massive Oberfläche. Wichtig: Den Abstand zur Bestandswand vollständig mit Dämmstoff ausfüllen, ohne Hohlräume. Jeder Spalt leitet Schall wie eine Brücke.
Bevor Sie sich für eine Variante entscheiden, überlegen Sie genau, welche Funktion der Raumteiler übernehmen soll. Soll er nur visuell trennen oder auch Lärm und Zugluft abhalten? Für eine reine Sichtachse eignen sich offene Regale oder Paravents mit freien Flächen. Wenn Sie hingegen einen Arbeitsbereich vom Wohnzimmer abgrenzen möchten, ist ein halbhohes Sideboard oder ein hohes Regal mit geschlossenen Fächern praktischer. Achten Sie darauf, dass der Raumteiler nicht zu breit ist: Lassen Sie an den Seiten mindestens sechzig Zentimeter freien Durchgang, damit die Bewegung im Raum natürlich bleibt. Eine häufige Fehleinschätzung ist, den gesamten Raum zu verstellen – das macht ihn schnell eng und unharmonisch.