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Kasernierte Volkspolizei

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Die Kasernierte Volkspolizei war der militärische Vorläufer der Nationalen Volksarmee. Entstanden ist sie am 1. Juli 1952 aus der Umformierung der Bereitschaften der Hauptverwaltung Ausbildung des Ministeriums des Innern der DDR zu Divisionen. Der Hauptstab war zunächst in Berlin-Adlershof stationiert und ab Juni 1954 in Strausberg. Die Uniformen waren nach preußischem Schnitt gearbeitet, ähnlich der Wehrmachtsuniform, zuerst dunkelblau und dann hellbraun.

Entstehung der Kasernierten Volkspolizei

Auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration wurden im Oktober 1948, 40 Bereitschaften der Volkspolizei mit je 250 Mann aufgestellt und kaserniert. Unterstellt wurden sie der „Hauptabteilung Grenzpolizei und Bereitschaften“ (HA GP/B) in der „Deutschen Verwaltung des Innern“ (DVdI). Im Jahre 1949 wurde die Grenzpolizei aus der HA GP/B herausgelöst und diese in „Verwaltung für Schulung“ (VfS) umbenannt. Mit Gründung der DDR am 7. Oktober 1949 entstand aus der „Deutschen Verwaltung des Innern“ das Ministerium des Innern (MdI). Ab Mitte 1950 wurde die VfS zur Hauptverwaltung Ausbildung (HVA), zu der die Bereitschaften gehörten. Am 1. Juli 1952 wurden auf Befehl des Ministers des Innern, aus den Bereitschaften der HVA die Kasernierte Volkspolizei gebildet.

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